Franz Marc – Zwischen Utopie und Apokalypse

Welch ein Titel. Apokalypse, erschreckend modern gemäß der Zeit, in der wir leben. Ich bin auf dem Weg nach Kochel am See in das Franz Marc Museum. Ein Gast ist dort zu sehen, ein Werk von Franz Marc, das vor Jahrzehnten nach New York an das Salomon R. Guggenheim Museum verkauft wurde . Das Gemälde Das arme Land Tirol bildet jetzt das Zentrum einer Ausstellung , die den Künstler in seiner spätesten Schaffensphase zeigt, kurz vor seinem Tod am 4. März 1916 vor Verdun. In seinen vielfältigen Bezügen zu künstlerischen Strömungen seiner Zeit und politischen Positionen ist es ein großes Werk zum Nachdenken, Interpretieren, für Assoziationen. Der Weg schien heute nicht weit – nach dem Nebeltag grau in grau lichtet sich der Himmel zum Sonnenuntergang. (Sibylle Thebe)

Hier der Link auf die Ausstellung im Franz Marc Museum Kochel.

2 Gedanken zu „Franz Marc – Zwischen Utopie und Apokalypse

  1. Leider habe ich die Ausstellung verpasst, freue mich jedoch immer über Infos zum Expressionismus.
    In Ihren Blog hat sich ein kleiner Fehlerteufel eingeschlichen. Franz Marc starb am 04.03.1916 nicht 1906.

    Mit herzlichen Grüßen
    j.rivoir

    1. Hallo Frau Rivoir, danke für Ihren Kommentar. Sie haben natürlich vollkommen Recht mit dem Todestag. 1916, wir gedenken ja gerade in diesem Jahr Marcs 100. Todestag. Fehler haben wir korrigiert.

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